Den nächsten Schritt festhalten
Notieren Sie bei einer unterbrochenen Aufgabe, was bereits erledigt ist und womit Sie beim nächsten Mal beginnen. Schreiben Sie beispielsweise nicht nur Angebot weiter, sondern welche Position noch geprüft werden muss und wo die benötigte Information liegt. Eine solche Notiz spart das erneute Lesen des gesamten Vorgangs. Halten Sie offene Zusagen getrennt fest, damit sie nicht nur in einem Dokumentrand stehen.
Prüfen Sie anschließend, ob bearbeitete Dateien am vorgesehenen Ort gespeichert sind. Bei gemeinsam genutzten Unterlagen muss erkennbar bleiben, welche Fassung weiterbearbeitet wird. Schließen Sie nicht einfach alle Fenster in der Hoffnung, morgen denselben Zustand wiederzufinden. Wenn ein Export oder eine Übertragung noch läuft, behandeln Sie diesen Vorgang entsprechend dem vorgesehenen Ablauf, bevor Sie das Gerät beenden.
Arbeitsmaterial als Einheit zurückstellen
Fassen Sie die Unterlagen des aktuellen Vorgangs zusammen und legen Sie sie an den dafür bestimmten Ort. Lose Notizzettel sollten entweder zugeordnet oder in die Aufgabenübersicht übertragen werden. Räumen Sie anschließend Getränke, Verpackungen und benutzte Kleinteile weg. So bleibt die nächste Arbeitsfläche verfügbar, ohne dass wichtige Papiere aus Versehen mit dem Alltagsrest verschwinden.
Bei einem Tisch mit privater Zweitnutzung hilft ein tragbarer Behälter für das aktive Material. Er sollte nicht zum Sammelplatz für sämtliche alten Projekte werden. Prüfen Sie regelmäßig, was noch gebraucht wird. Vertrauliche Unterlagen und Geräte werden nach den geltenden Vorgaben gesichert; ein dekorativer Korb ist kein Ersatz für eine erforderliche geschützte Aufbewahrung.
Geräte bewusst beenden
Folgen Sie den vorgesehenen Abläufen für Computer und andere Geräte. Manche Technik soll nach Gebrauch ausgeschaltet werden, andere erfüllt weiterhin eine vereinbarte Funktion. Entscheiden Sie deshalb nicht pauschal mit einem einzigen Schalter über alles, ohne die angeschlossenen Geräte zu kennen. Prüfen Sie bei mobilen Geräten, was am nächsten Tag mitgenommen oder geladen werden muss.
Verlassen Sie den Raum so, dass Wege frei und benötigte Zugänge erreichbar bleiben. Wenn ein anderer Mensch den Platz anschließend nutzt, hinterlassen Sie eine verständliche Anordnung statt persönlicher Zwischenlösungen. Beobachten Sie nach einer Woche, welcher Schritt häufig vergessen wird. Ergänzen Sie nur dafür eine sichtbare Erinnerung. Die Routine ist erfolgreich, wenn sie den Übergang vereinfacht, nicht wenn sie möglichst viele Kontrollpunkte enthält.



