Den Wechsel zwischen Blatt und Display testen

Legen Sie eine typische Unterlage neben Tastatur oder Monitor und öffnen Sie die Datei, mit der Sie sie vergleichen. Lesen Sie abwechselnd auf Papier und Bildschirm, so wie beim Übertragen einer Zahl oder beim Korrigieren eines Textes. Achten Sie darauf, ob das Blatt im Schatten liegt, während das Display sehr hell erscheint, oder ob die Leuchte eine Spiegelung auf dem Bildschirm erzeugt. Notieren Sie die konkrete Stelle des Problems, bevor Sie mehrere Einstellungen zugleich ändern.

Probieren Sie zuerst eine andere Lage des Blatts. Eine leichte Drehung oder ein näher zum beleuchteten Bereich verschobener Dokumentenhalter kann mehr bewirken als eine stärkere Lampe. Prüfen Sie jedoch, ob Sie dadurch ständig über die Tastatur greifen müssen oder den Kopf ungünstig drehen. Die Unterlage sollte dort liegen, wo Sie sie für die Aufgabe benötigen. Beleuchtung und Anordnung müssen gemeinsam funktionieren, statt sich gegenseitig zu korrigieren.

Verwenden Sie bei häufigen Vergleichen nicht nur eine einzelne helle Musterseite. Testen Sie auch klein gedruckte Tabellen, graue Kopien oder eine größere Mappe. Eine Einstellung, die nur für den besten Ausdruck genügt, kann bei den üblichen Unterlagen zu wenig Spielraum lassen. Wenn mehrere Personen denselben Platz nutzen, prüfen Sie auch deren Sitzposition und die Erreichbarkeit der Leuchtenbedienung.

Raumlicht und Aufgabenlicht aufeinander abstimmen

Schalten Sie vorhandene Lichtquellen zunächst einzeln ein. So erkennen Sie, welche die Papierfläche erreicht und welche lediglich im Display sichtbar wird. Verwenden Sie anschließend eine Kombination, bei der der Tisch nicht als isolierte helle Insel im dunklen Raum liegt. Stellen Sie die Bildschirmhelligkeit passend zur Umgebung ein, ohne damit einen störenden Lichtreflex zu überdecken. Spiegelnde Oberflächen sollten möglichst durch Positionierung oder Abschattung behandelt werden.

Wiederholen Sie die Probe nach Einbruch der Dunkelheit. Tageslicht kann eine schwache oder ungleichmäßige künstliche Beleuchtung am Nachmittag verdecken. Halten Sie bei einer gelungenen Einstellung fest, welche Leuchten eingeschaltet sind und wo deren Köpfe stehen. Wenn die Arbeit zwischen reinem Bildschirmbetrieb und längeren Papierphasen wechselt, reichen möglicherweise zwei leicht wiederholbare Einstellungen. Ein kompliziertes System mit vielen Reglern hilft wenig, wenn es vor jeder kurzen Aufgabe neu eingerichtet werden muss.