Die vorgesehene Sprechseite finden

Lesen Sie in der Anleitung nach, von welcher Seite beziehungsweise Richtung das Mikrofon besprochen werden soll. Die sichtbare Form allein macht das nicht immer eindeutig. Stellen Sie es zunächst entsprechend dieser Angabe auf und wählen Sie es in der verwendeten Anwendung ausdrücklich als Eingabegerät aus. Sonst kann eine Aufnahme weiterhin vom eingebauten Notebookmikrofon stammen.

Machen Sie eine kurze Aufnahme mit normaler Stimme. Verändern Sie anschließend nur die Position des Mikrofons und nehmen Sie denselben Text erneut auf. Halten Sie andere Einstellungen möglichst gleich. So bleibt erkennbar, welche Änderung tatsächlich wirkt. Shure empfiehlt in seiner Mikrofonanleitung, eine geeignete Position zu finden und den Abstand für eine gleichmäßige Übertragung beizubehalten.

Tastatur und Tischbewegungen berücksichtigen

Tippen Sie während eines weiteren Tests einige Sätze und legen Sie einen Stift ab. Hören Sie nach, ob diese gewöhnlichen Bewegungen deutlich übertragen werden. Ein Mikrofon direkt neben der Tastatur kann andere Ergebnisse liefern als eine seitliche Position. Prüfen Sie zunächst Standort und Ausrichtung, bevor Sie mehrere Softwarefilter gleichzeitig verändern.

Bei einem Tischarm gehört dessen Befestigung zur Planung. Er darf weder die Bildschirmansicht verdecken noch beim Greifen nach Unterlagen im Weg stehen. Prüfen Sie die Freigaben für Tisch, Arm und Mikrofon sowie den gesamten Schwenkbereich. Ein Stativ benötigt ebenfalls eine feste Fläche; es sollte nicht auf einem losen Papierstapel stehen.

Prüfen Sie außerdem den Zugriff auf Dinge hinter dem Mikrofon. Wenn Sie zum Öffnen einer Schublade oder zum Lesen einer Vorlage ständig den Arm verschieben müssen, wird die getestete Position im Alltag kaum erhalten bleiben. Markieren Sie eine geeignete Ruheposition für Zeiten ohne Gespräch. Kabel und Halterung sollten den Wechsel zwischen Arbeits- und Ruheposition mitmachen, ohne dass die Befestigung jedes Mal gelöst werden muss.

Die Bewegung im Gespräch einbeziehen

Sprechen Sie nicht nur starr nach vorne. Drehen Sie sich zu einer Notiz oder zum zweiten Monitor und hören Sie anschließend, wie sich die Aufnahme verändert. Wählen Sie einen Platz, der Ihre gewöhnlichen Bewegungen berücksichtigt. Wenn Sie regelmäßig weit vom Tisch weggehen, passt ein festes Mikrofon möglicherweise nicht zu dieser Aufgabe.

Führen Sie das USB-Kabel ohne Zug und legen Sie eine eindeutige Stummschaltmöglichkeit fest. Testen Sie diese in der tatsächlichen Besprechungsanwendung. Prüfen Sie bei einem Gerätewechsel erneut die gewählte Eingabequelle, denn ein eingestecktes Mikrofon ist nicht zwangsläufig das aktive Gerät. Bewahren Sie die brauchbare Position in einer kleinen Skizze oder einem Foto auf, wenn das Mikrofon häufig abgebaut wird.