Einen einzigen Eingang festlegen
Stellen Sie den Korb dort auf, wo die Post tatsächlich ins Büro gelangt. Er sollte erreichbar sein, ohne dass neue Briefe zuerst auf der Tastatur oder zwischen laufenden Unterlagen landen. Mehrere kleine Eingangsstapel auf unterschiedlichen Möbeln machen den Überblick schwieriger. Wenn mehrere Personen Post erhalten, können klar beschriftete Bereiche die Zuständigkeit zeigen.
In den Korb gehört noch nicht bearbeitetes Papier. Fertig abgelegte Unterlagen, leere Umschläge und Materialvorräte brauchen andere Plätze. Diese Trennung hält die Bedeutung des Korbs verständlich: Was hier liegt, muss noch angesehen oder zugeordnet werden. Legen Sie keine dekorativen Gegenstände hinein, die seine nutzbare Fläche verkleinern.
Beim Durchsehen eine Entscheidung treffen
Nehmen Sie einen Brief heraus und bestimmen Sie den nächsten Schritt. Muss eine Frage beantwortet, ein Termin erfasst oder eine Unterlage einem laufenden Vorgang zugeordnet werden? Notieren Sie die Aufgabe an dem Ort, an dem Sie Ihre Arbeit planen. Ein Brief bleibt nicht allein deshalb zuverlässig im Blick, weil er ganz oben auf dem Stapel liegt.
Dokumente, deren Bearbeitung auf eine andere Person wartet, erhalten einen erkennbaren Warteplatz. Ergänzen Sie eine kurze Notiz, worauf gewartet wird. Ohne diese Angabe sieht ein liegengebliebener Vorgang nach einigen Tagen wieder wie ungeöffnete Post aus. Bereits erledigtes Papier wird anschließend abgelegt oder entsprechend seinem Inhalt behandelt; vertrauliche Unterlagen gehören nicht unbesehen in einen offenen Papierkorb.
Den Korb nicht zum Archiv werden lassen
Wählen Sie einen wiederkehrenden Zeitpunkt zum Durchsehen, der zur Menge der Post passt. Das kann bei wenig Eingang ein kurzer Termin an bestimmten Tagen sein. Bei häufigen zeitkritischen Schreiben reicht eine seltene große Aufräumaktion nicht aus. Der Zweck ist, neue Aufgaben rechtzeitig zu erkennen, nicht einen möglichst langen Sortierabend zu schaffen.
Wenn der Korb regelmäßig überläuft, prüfen Sie die blockierten Entscheidungen. Fehlt ein Ablageordner, eine Zuständigkeit oder ein Zeitpunkt zur Bearbeitung? Ein größerer Korb löst diese Ursachen nicht. Verändern Sie stattdessen den Schritt, an dem die Unterlagen hängen bleiben. Ein leerer Eingang ist kein Selbstzweck, aber ein klarer Eingang macht sichtbar, welche Post noch nicht in einen Arbeitsablauf übernommen wurde.



