Vom Vorrat bis zum fertigen Blatt

Zeichnen Sie einen kleinen Ablauf: Wo liegt unbedrucktes Papier, wo wird es eingelegt, wo kommt es heraus und wo werden fertige Ausdrucke abgelegt? Wenn der Drucker auf einem schmalen Regal steht, können eine nach hinten ragende Zuführung oder ein ausziehbares Fach den verfügbaren Platz verändern. Das Gerät benötigt dann mehr Raum als die Stellfläche des geschlossenen Gehäuses.

Öffnen Sie auf den Herstellerseiten die Abbildungen der Papierfächer. Prüfen Sie die Betriebsmaße, soweit angegeben, und die Richtung, in der Klappen zum Nachfüllen oder zur Störungsbeseitigung geöffnet werden. Ein niedriger Schrank kann beispielsweise den Zugriff von oben erschweren. Eine praktische Stellprobe lässt sich mit einer markierten Grundfläche und Papierstreifen für die geöffneten Teile machen.

Unterschiedliche Medien getrennt betrachten

Eine Kassette für gewöhnliche Dokumente und eine besondere Zuführung für andere Medien können unterschiedliche Aufgaben haben. Welche Papiersorte, Größe und Stärke zulässig ist, steht beim konkreten Modell. Ein hinterer Einzug ist keine allgemeine Zusage, dass beliebiger Karton oder jedes Etikett verarbeitet werden kann. Verwenden Sie die Freigaben im Handbuch statt einer Vermutung anhand der Öffnung.

Stellen Sie eine Liste Ihrer Medien zusammen: normales Briefpapier, vorbereitete Formulare, Umschläge oder geeignete Etikettenbögen. Notieren Sie dahinter die jeweilige Zuführung und Einstellung. So fällt auf, ob ein häufiger Wechsel jedes Mal das Ausräumen des Hauptfachs verlangt. Bei seltenen Sonderaufgaben kann das unproblematisch sein; bei mehreren täglichen Wechseln beeinflusst es den Arbeitsablauf.

Bewahren Sie unterschiedliche Papiersorten unterscheidbar auf. Eine beschriftete Verpackung neben dem Vorrat ist hilfreicher als mehrere lose, optisch ähnliche Stapel. Lassen Sie sich bei einem Test zeigen, welche Seite eines vorgedruckten Blatts oben liegen muss und wie die Ausrichtung im Druckdialog gewählt wird. Ein einzelner Probedruck verhindert, dass gleich ein ganzer Vorrat falsch bedruckt wird.

Den Platz nach dem Druck mitdenken

Ausgabefächer dürfen nicht in einen Laufweg ragen oder auf angrenzende Gegenstände treffen. Prüfen Sie außerdem, ob Sie den fertigen Stapel entnehmen können, ohne Papier aus der Zuführung zu berühren. Wird das Gerät von mehreren Personen genutzt, hilft eine danebenliegende, klar bezeichnete Abholfläche, damit niemand einen fremden Ausdruck versehentlich wieder einlegt.

Halten Sie den Nachfüllvorrat erreichbar, aber außerhalb der beweglichen Teile. Für einen Standortvergleich zählen deshalb drei Flächen: das Gehäuse, die geöffneten Fächer und die Handgriffe davor. Ein etwas größerer Standort mit freiem Zugriff kann im Alltag weniger Aufwand verursachen als ein enges Fach, aus dem der Drucker für jeden Papierwechsel herausgezogen werden muss.